Das klassische Depot besteht heute schon lange nicht mehr aus einzelnen Wertpapieren. Heute nutzen viele Anleger einen ETF, um ihr Geld zu vermehren. Durch unseren ETF Sparplan Vergleich wissen Sie genau, welcher Broker die besten Konditionen für die Anlage von ETFs bietet.

Tipp: Hier gelangen Sie direkt zu Allgemeiner Sparplan VergleichBanksparplanFondssparplan oder Aktiensparplan.

Der ETF Sparplan Vergleich im Gesamtüberblick

AnbieterKonditionen
onvista Bank Festpreis-Depot

erster Platz Sparplan Vergleich Testsieger

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ETF SPARPLAN VERGLEICH: TESTSIEGER!

kostenlose Depotführung

keine Ordergebühr (ab 01.06. 1€ pro Ausführung!)

80 Fondssparpläne, 166 ETF Sparpläne, 4 ETC Sparpläne

ab 50€ Sparrate

Gesamtbewertung:

Bewertung 4 bis 5 Sterne

🔝 50€ Tradeguthaben bei Depoteröffnung (bis 31.05.19)
finvesto Depot

zweiter Platz Sparplan Vergleich

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15€ Jahresgebühr für 1 ETF Position (30€ beliebig viele)

ca. 0,45% Ordergebühr (100€ Sparbetrag = 45 Cent Ordergebühr)

über 440 ETF Sparpläne

ab 10€ Sparrate

Gesamtbewertung:

Bewertung 4 Sterne

derzeit keine Prämie
comdirect Depot

dritter Platz Sparplan Vergleich

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1,5% Ordergebühr

ca. 500 ETF Sparpläne

ab 25€ Sparrate

Gesamtbewertung:

Bewertung 4 Sterne

🔝 50€ Aktivitätsprämie bei Fondskauf oder Depotübertrag
Consorsbank Depot

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1,5% Ordergebühr

ca. 390 ETF Sparpläne

ab 25€ Sparrate

Gesamtbewertung:

Bewertung 4 Sterne

🔝 50€ Prämie für das besparen eines Sparplans für volle 12 Monate ohne Unterbrechung

🔝 Kostenfreie db x-trackers, Lyxor oder BNP Paribas Asset Management ETF Sparpläne

🔝 Bis zu 5.000€ bei Depotübertrag
ING Depot

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1,75% Ordergebühr

ca. 72 ETF Sparpläne

ab 50€ Sparrate

Gesamtbewertung:

Bewertung 4 Sterne

derzeit keine Prämie
DKB Broker

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1,5€ pro Sparrate

ca. 645 ETF Sparpläne

ab 50€ Sparrate

Gesamtbewertung:

Bewertung 4 Sterne

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1822direkt Depot

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2,95€ pro Sparrate

ca. 540 ETF Sparpläne

ab 50€ Sparrate

Gesamtbewertung:

Bewertung 3 Sterne

🔝 50€ Amazon Gutschein + 50% Orderrabatt für 3 Monate bei Depoteröffnung (bis 31.05.19)

🔝 Sparplan für Kinder: 50€ Amazon Gutschein, wenn ein ETF Sparplan abgeschlossen wird und das Depot auf den Namen einer minderjährigen Person eröffnet wird
Flatex Depot

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1,5€ pro Sparrate

ca. 540 ETF Sparpläne

ab 50€ Sparrate

Gesamtbewertung:

Bewertung 3 Sterne

🔝 Handeln für 3,80€ in den ersten 6 Monaten ab Kontoeröffnung (bis 15.05.19)

Was ist ein ETF Sparplan?

ETF Sparplan Vorteile

  • langfristiger Vermögensaufbau durch Zinseszins- und Cost-Average-Effekt
  • 1 bis 2 ETF Sparpläne reichen zum Vermögensaufbau vollkommen aus
  • hohe Diversifikation
  • mittel bis hohe Renditeerwartungen
  • geringe Kosten
  • attraktive Bonusaktionen nutzen

Tipp:

Nutzen Sie unseren Sparplan Vergleich, um das Gesamtangebot effektiv zu vergleichen. Eine Einführung in das Thema Sparplan finden Sie in unserem Börse für Anfänger Beitrag.

Das Wichtigste im Überblick:
Sparplan Vergleich Definition
©Freepik/flaticon.com
      • ETF steht für Exchange Traded Fund (auch Indexfonds genannt)
      • ermöglicht das Investieren in einen Index, der von einem ETF abgebildet wird
      • aufgrund der passiven Abbildung geringe Kosten
      • es wird in thesaurierende (reinvestierende) und ausschüttende ETFs unterschieden
      • es gibt eine sehr große Auswahl an ETF Sparplänen

ETF bedeutet so viel wie Exchange Traded Fund und kommt ursprünglich aus den USA. Seit den 2000ern können Anleger auch an deutschen Börsen ETFs handeln. Grundsätzlich bilden ETFs einen Index nach und vereinen die hohen Gewinnerwartungen einer Aktie mit der Sicherheit eines Fonds.

Das Prinzip ETF ist eigentlich leicht erklärt: Schon immer hat man einen Weg gesucht, um wirtschaftliches Wachstum zu messen. Für diesen Zweck wurde der Index ins Leben gerufen. In einem Index werden die wichtigsten Unternehmen eines Marktes oder Teilmarktes zusammengefasst. Anhand der Performance der Einzeltitel ergibt sich ein Durchschnittswert, der das wirtschaftliche Potenzial eines Marktes (bzw. die globale Wirtschaftskraft) wiedergeben kann. Durch den Leitcharakter eines Index‘ ist es nicht möglich direkt in Indizes zu investieren.

Ein ETF Sparplan ermöglicht es nun an den Index-Kursgewinnen teilzuhaben, in dem die Wertentwicklung eines Index zum Teil detailgetreu von einem ETF wiedergegeben wird. Kurz gesagt: steigt der Index, steigt der ETF, fällt der Index, sinkt der ETF. Investiert man beispielsweise in einen DAX-ETF, dann besitzt man Anteile an den 30 besten deutschen Unternehmen gleichzeitig. Somit ergibt sich eine breite Diversifikation.

Hinweis

Es gibt Tausende ETFs. Manche Banken haben sich aber auf verschiedene Kategorien spezialisiert. Wer mit einem guten Gewissen Geld anlegen möchte, sollte sich über nachhaltige ETF informieren.

ETF Kosten

ETF Sparplan Vergleich Kosten
©loufre/pixabay.com
  • Verwaltungskosten von 0% bis 0,5% im Jahr -> werden nicht eingefordert, sondern sind im Aktienkurs enthalten
  • Ordergebühr pro Sparrate: unterschiedlich für jeden Anbieter (siehe unsere ETF Sparplan Vergleich Tabelle)

Im Vergleich zu klassischen Fonds wird ein ETF passiv verwaltet. Dadurch können die Verwaltungsgebühren sehr gering gehalten werden. In den Verwaltungskosten werden Gebühren für Lizenzen, Werbung, Betreuung des Indexfonds etc. erfasst.

Die Kosten für die Verwaltung unterscheiden sich untereinander stark, pendeln aber zwischen 0% bis 0,5%. Ein aktiv gemanagter Fonds kommt auf gut und gerne 3% bis 5% Ausgabeaufschlag. Ein ETF Sparplan wird deshalb immer als günstigere Alternative zu einem Fondssparplan gesehen.

Die Verwaltungskosten eines ETF werden nicht wie eine Gebühr von der Sparrate abgezogen oder jährlich vom Verrechnungskonto eingefordert, sondern sind bereits im Aktienkurs des Wertpapiers miteinberechnet. Der Aktienkurs eines Indexfonds liegt aufgrund der Kosten zumeist um einen kleinen Anteil unter dem Vergleichsindex. Der Abstand wird auch als Tracking Error bezeichnet. In den meisten Fällen ist der Tracking Error sehr gering. Bei der Auswahl des passenden Indexfonds achtet man als Anleger besonders auf geringe Verwaltungskosten, um hohe Abstände zum Vergleichsindex zu vermeiden.

Zusätzlich muss man bei jedem Anbieter zumeist eine Ordergebühr pro Sparrate zahlen, die direkt von der regelmäßigen Sparrate abgezogen wird. Besitzt man etwa einen ETF Sparplan bei der ING mit einer monatlichen Sparrate von 50€, dann müssen von diesem Betrag 1,75% abgezogen werden. Jeden Monat fließen damit effektiv rund 49,13€ in das Wertpapier und ca. 0,87€ an den Broker.

Jeder Anbieter besitzt eine unterschiedliche Kostenaufstellung, wenn es um Sparpläne geht. Manche Direktbanken werben mit Festgebühren (Bsp. DKB Sparplan, 1822direkt, flatex) oder einer prozentualen Verteilung (Comdirect Sparplan, ING DiBa Sparplan, Consorsbank Sparplan) bzw. sind komplett kostenfrei wie für alle onvista Sparplan Wertpapiere. Unserer Meinung nach ist die onvista Direktbank klarer Marktführer beim Thema Ordergebühren. Besonders bei kleinen Sparraten raten wir weiterhin zu Brokern, die prozentuale Gebühren verlangen. Festgebühren hingegen eher für größere Summen ab 100€.

ETF Verwaltungsarten

Bevor man sich als Anleger für einen ETF Sparplan Vergleich entscheidet, sollte man sich über seine eigenen Vorstellungen im Klaren sein. Wer regelmäßige Erträge erzielen möchte, wählt einen ausschüttenden ETF. Wenn Geld für den langfristigen Vermögensaufbau vorgesehen ist, dann sind thesaurierende ETFs das Richtige. Ein gut oder schlecht gibt es in diesem Fall nicht, sondern lediglich eine Präferenz. Ab einem gewissen Geldbetrag machen aus steuerlichen Gründen thesaurierende ETFs mehr Sinn:

Ausschüttende Indexfonds geben die Dividendenzahlungen der Unternehmen zurück an den Anleger. Gewinne aus dem Aktienhandel müssen grundsätzlich versteuert werden. Bis man als Anleger mit einem oder mehreren Indexfonds jährliche Ausschüttungen bis zur Steuerfreigrenze von 801€ (verheiratete Paare 1602€) erhält, braucht es aber schon ein recht hohes Vermögen. Ausschüttende ETFs können eine sichere Einkommensquelle sein oder einfach als zusätzlicher Motivator dienen.

Hinweis

Die Fondsgesellschaft bestimmt selbstständig über die Art eines ETFs. Es kann sein, dass sich die Ausschüttungsart über die Jahre ändert.

Ausschüttende ETF

Wenn ein Unternehmen Gewinne realisiert, erhalten die Aktionäre als Teilhaber des Unternehmens eine Auszahlung in Form von Dividenden. Besitzt man Anteile an einem ETF, dann hat man auch ein Anrecht auf Dividendenauszahlungen, da man Wertpapiere an mehreren Unternehmen besitzt.

Bei ausschüttenden ETFs werden somit in regelmäßigen Abständen – von einmal jährlich bis zwölfmal im Jahr – Beträge auf das eigene Konto zurücküberwiesen. Abhängig von Streuung und ETF können 2% oder mehr pro Jahr auf das eigene Konto wandern.

Hinweis

Gewinne müssen versteuert werden! Ist der Sparerpauschbetrag ausgeschöpft, fallen Dividenden (genauso wie bei üblichen Aktienverkäufen) unter die Steuerpflicht.

Thesaurierende ETF

Möchte man sein Geld langfristig vermehren und ist nicht auf regelmäßige Auszahlungen angewiesen, ist der thesaurierende ETF die bessere Alternative. Ein solcher ETF behält die Dividenden sowie anderweitige Ausschüttungen ein und reinvestiert die Beträge automatisch nach der Index-Zusammensetzung. Damit nutzt man den Zinseszinseffekt optimal aus, da innerhalb des thesaurierenden ETF keine Steuern oder zusätzliche Gebühren anfallen.

Wie viele ETF Sparpläne sollte ich haben?

Das Wichtigste im Überblick:

MSCI World ETF global investieren
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  •  1 MSCI World ETF + 1 MSCI Emerging Markets ETF reichen aus, um alle Märkte abzudecken
  • die Kostenquote muss gering gehalten werden
  • bei der Wahl des ETF auf einen guten Index setzen
  • Abbildung beachten

Experten sind sich bei der Beantwortung dieser Frage sehr uneinig. Die einen empfehlen finanziellen Minimalismus und sprechen sich für einen breit aufgestellten MSCI World ETF aus. Andere empfehlen die Streuung in 2 bis 3 ETF Sparpläne: MSCI World, MSCI Emerging Markets und/oder MSCI Europa (STOXX600).

Welche Entscheidung man auch trifft, wichtig ist, dass die Gebühren gering gehalten werden, die Abbildung am besten 1:1 erfolgt sowie im Resultat der Index eine gute Perfomance zeigt, denn ohne guten Index steht es schlecht um den dazugehörigen ETF.

Finanzieller Minimalismus: 1 MSCI World ETF reicht

Hinter diesem Ansatz steht die breite Diversifikation, die ein MSCI World Index schon von Haus aus zur Verfügung stellt. Der Index bildet die Entwicklung der 23 stärksten Industriestaaten ab – eine nicht zu verachtende Menge. Weiter zu diversifizieren ist damit kaum notwendig, da man bereits so gut wie alles im Portfolio hat.

Von aufstrebenden Märkten profitieren: 2 ETF Sparpläne nutzen

Wer sich mit einem Titel nicht glücklich fühlt und von aufstrebenden Märkten profitieren möchte, der nimmt noch die Emerging Markets ins Portfolio. Dieser Aktienindex umfasst ca. 850 Aktienwerte, die die Entwicklung der wichtigsten Schwellenländer abbilden. Dazu gehören insgesamt 24 Länder wie Brasilien, Chile, Ägypten, Südafrika oder die Vereinigte Arabische Emirate.

Die Industriestaaten bestimmen zwar die Finanzwelt, jedoch werden die Schwellenländer zunehmend wichtiger. Wer jetzt investiert, kann damit das Wachstumspotenzial gut für sich nutzen.

ETF oder Fonds?

Bis heute hält sich eine lange Diskussion, welche Anlagemöglichkeit die bessere Rendite verspricht. ETF Veteranen glauben an die Macht des Marktes. Ein Fonds, der von vielen Managern geleitet wird, kann zwar mehrere Jahre lang gute Gewinne machen, langfristig ist dieser Erfolg aber nicht garantiert. So gut wie keiner (außer Warren Buffett) hat es über eine längere Periode als 20 Jahre geschafft, den MSCI World Index zu schlagen.

ETF Sparplan oder Fondssparplan
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Auch wenn ein Fondsmanager den Markt schlägt, fallen die Gebühren schwer ins Gewicht: Um die Kosten im Vergleich zu einem ETF auszugleichen, bräuchte man regelmäßige Gewinne in hohen Prozentsätzen über dem eigentlichen MSCI World Leitindex, um überhaupt auf das eigentliche Level eines passiven ETF zu kommen.

In Situationen einer Rezession kann aber ebenso ein Fonds gute Gewinne einstreichen.  Zu guter Letzt bleibt es wie so oft an den eigenen Vorlieben, ob man einen passiven ETF oder aktiv gemanagten Fonds als Anlagemöglichkeit auswählt.

Wir selbst sind der Meinung, dass ein ETF über lange Zeiträume immer einem Fonds überlegen sein wird. Aus diesem Grund investieren wir selbst ausschließlich in Indexfonds bzw. ETF.

Warum ein ETF Sparplan Vergleich wichtig ist

ETFs gibt es heute wie Sand am Meer. So gut wie jeder bietet ETFs ohne Ausgabeaufschlag oder komplett ohne Verwaltungsgebühr an. Des Weiteren ist die Auswahl so unübersichtlich geworden, dass man schnell einen Titel bespart, ohne zu wissen, welcher Index nun eigentlich zur Grundlage gelegt wird. Dabei taugen überhaupt nur die wenigsten ETF zum Sparplan.

Eine große ETF Auswahl zu haben ist zwar gut, sollte aber keineswegs das einzige Kriterium für einen guten ETF Sparplan Vergleich sein. Die wenigen großen können fast bei jedem namhaften Broker gehandelt werden. Neben den Verwaltungsgebühren sind deswegen besonders die Broker ins Visier zu nehmen.

Als Anleger liegt es an einem selbst, ob man für eine größere Auswahl eine höhere Orderprovision in Kauf nehmen möchte bzw. eine schlechte Auswahl für geringere Gebühren. Für alle Anfänger und finanziellen Minimalisten kann man ETF Expertenseiten wie Flatex nicht ohne Einschränkung empfehlen. Bessere Alternativen bieten dabei Depots bei finvesto, comdirect,  oder der Consorsbank.

Bei ETFs gilt

Weniger ist mehr! Informieren Sie sich im Vorfeld über die ETFs, die für Sie infrage kommen. Wie bei der Suche nach einem passenden Auto wählen Sie zuerst das gewünschte Modell aus und suchen sich anschließend den günstigsten Anbieter. Durch unseren ETF Sparplan Vergleich erkennen Sie sofort, ob ein Broker für Sie infrage kommt oder nicht. Das erspart Zeit und reduziert wertvolle Recherchearbeit.

 

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